Siri Hustvedt: »Ghost Stories« und »Dance around the self« in der Doppelkritik

Siri Hustvedt und Paul Auster waren 43 Jahre verheiratet. Auster starb am 30. April 2024. Die Trauer um ihren »Lebensmensch« hat Hustvedt im Buch »Ghost Stories« verarbeitet. Nahezu zeitgleich kommt im Frühjahr 2026 der Dokumentarfilm »Dance around the self« über Siri Hustvedt in die Kinos. Ein Blick auf beide Werke.

Kleines Quiz: Welche Romanfigur bin ich?

Eine Romanfigur trifft vier Aussagen über sich selbst. Wer spricht da? Da das Quiz bei unserem Live-Podcast sehr gut ankam und wir mehr Figuren vorbereitet hatten als notwenig waren, darf man hier mitraten. Welche Romanfigur bin ich?

Kokosnuss klagt gegen ChatGPT und Bertelsmann nutzt die KI

ChatGPT liefert auf einfache Anfragen ganze Passagen aus Kinderbüchern und erfindet dazu gleich Cover und Klappentexte im Stil der echten Bücher. Eine klare Urheberrechtsverletzung? Penguin Random House klagt gegen Open AI. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nennt das einen überfälligen Schritt. Doch die Sache ist paradox.

Schreiben mit Sebastian Fitzek: Annika Strauss über den Horror-Thriller REM

»REM« ist Sebastian Fitzeks erster Ausflug ins Horror-Genre. Geschrieben hat er das Buch gemeinsam mit der Autorin und Schauspielerin Annika Strauss. Wie sah die Zusammenarbeit konkret aus? Wie kam es zu der ungewöhnlichen Kooperation? Und warum kennt Annika Strauss beim Thema Horror keine Grenzen? Wolfgang Tischer hat sich im Podcast des literaturcafe.de ausführlich mit Annika Strauss über »REM« unterhalten.

Siri Hustvedt: Dance around the self – Zum Kinostart verlosen wir das Buch »Ghost Stories«

Ab dem 2. April 2026 kommt »Siri Hustvedt: Dancing around the self« in die Kinos – ein Dokumentarfilm von Sabine Lidl. Geplant als Porträt einer der wichtigsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur, wurde er im Laufe der Dreharbeiten ungewollt auch zu einem Dokument des Abschieds von Ehemann Paul Auster. Wir verlosen Kinotickets und dreimal das Buch »Ghost Stories« von Siri Hustvedt.

Phantorion Verlag am Ende: Wo ist das New-Adult-Magazin »Bookframe«?

Mit viel Tamtam kündigte der Phantorion Verlag über 100 Bücher im Segment New Adult und Romantasy an. Geplant war auch das Magazin »Bookframe«, das dem Genre eine Stimme geben sollte. Doch über Nacht stellte der Verlag seine Tätigkeiten ein, Website und Instagram-Account sind gelöscht, Autorinnen irritiert. Der Geschäftsführer agierte so offenbar nicht zum ersten Mal.

Norbert Gstrein über seinen Roman »Im ersten Licht«

Im ersten Satz steckt bereits der ganze Roman. Der Autor Norbert Gstrein liebt diese frühen Andeutungen. Sein Roman »Im ersten Licht« war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Wolfgang Tischer hat sich für den Podcast des literaturcafe.de mit Norbert Gstrein über die Entstehung des Werkes und die ambivalente Hauptfigur Adrian Reiter unterhalten.

TikTok-Abhängigkeit des Buchhandels nimmt weiter zu

TikTok meldet für 2025 über 28 Millionen BookTok-getriebene Buchverkäufe in Deutschland. Die Zahlen sind beindruckend, offenbaren jedoch auch, wie stark die Buchbranche von einer Plattform abhängig geworden ist, deren Logik nicht der Literatur, sondern der Aufmerksamkeit folgt. Was ist, wenn sie wegbricht?

Podcast-Fest während der Buchmesse: Schreibzeug war live in Leipzig – Mitschnitt jetzt online

Es war wunderbar mit euch! Zum ersten Mal haben wir während der Leipziger Buchmesse den Schreibzeug-Podcast als Abendveranstaltung aufgezeichnet. Der Saal war voll und dennoch war es gemütlich wie im Wohnzimmer. Der Mitschnitt ist nun online!

Jürgen Habermas ist tot

Sieben Jahrzehnte hat der Philosoph Jürgen Habermas die intellektuelle Debatte in Deutschland geprägt. Unter anderem wurde er mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Mit 96 Jahren ist er nun gestorben.

Zufällige Beiträge aus dem Archiv (1996-2022)

»E-Book ist wirtschaftlicher und geistiger Mord!«

Letzte Woche habe ich auf meinem Kindle das Buch »Landgericht« von Ursula Krechel gelesen. Im Roman wird ein Flugblatt zitiert, mit dem Musiker und Künstler Ende der 1920er-Jahre gegen...

Bachmannpreis 2024 geht an Tijan Sila

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis geht 2024 an Tijan Sila für seinen Text »Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde«. Weitere Preise erhielten Denis Pfabe (Deutschlandfunk-Preis) , Tamara Štajner (Kelag-Preis) und Johanna Sebauer, die den 3sat-Preis und den Publikumspreis erhalten hat.