Herantasten im Kino: Der Bachmann-Film »Jemand, der einmal ich war«

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann am 25. Juni 2026 startet der Film »Jemand, der einmal ich war« in den Kinos. Filmemacherin Regina Schilling nähert sich darin – unterstützt von Schauspielerin Sandra Hüller – der österreichischen Lyrikerin und Schriftstellerin überaus kunstvoll an.

Bachmannpreis-Podcast 2026: 3 Buchtipps vor dem Doppeljubiläum: Kavouras, Piekar und Sebauer

Bevor es zum täglichen Bachmann-Preis-Podcast nach Klagenfurt geht, stellt Wolfgang Tischer in einer Folge drei Bücher von Autorinnen und Autoren vor, die in den letzten Jahren beim Bachmann-Preis gelesen haben – darunter ein Roman, der erst begeistert und dann ratlos zurücklässt. Als Besonderheit gibt es die Folge auch als Video bei YouTube.

Bücher nach Bachmann: Martin Piekar – Vom Fällen eines Stammbaums

Ein Text über das Leben mit der Mutter. Ein Schrei bei Minute 19. Martin Piekar las 2023 beim Bachmannpreis, gewann Kelag- und Publikumspreis. »Vom Fällen eines Stammbaums« heißt der Roman, der drei Jahre später daraus entstanden ist. Eine Geschichte über Herkunft, Fremdsein, Musik, Alkohol, Computerspiele, Freundschaft und Liebe.

Selfpublisher-Umfrage 2026: Weniger Umsatz, mehr KI

Zum dritten Mal hat der Selfpublisher-Verband verlagsunabhängige Autorinnen und Autoren befragt. Die Umsätze bleiben für die meisten niedrig, die Abhängigkeit von Amazon ist groß. Bei der Künstlichen Intelligenz ist aus Ablehnung Akzeptanz geworden.

S. Fischer zieht von Frankfurt nach Berlin: Wo bleibt die Provinz?

Nach Suhrkamp und anderen zieht nun auch der S. Fischer Verlag nach Berlin. Historisch und betriebswirtschaftlich verständlich. Nur fragt sich, ob der deutsche Gegenwartsroman bald endgültig in Prenzlauer Berg spielt. Das Land dahinter käme dann höchstens als Wochenenddatsche vor.

Wie man erkennt, ob ein Roman mit KI geschrieben wurde

Früher waren es Plagiate, heute sucht man in Texten nach Spuren von KI, jüngst in den Reden von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt. Meist werden dazu »KI-Detektoren« verwendet. Einige Lektorinnen sagen, sie könnten KI-Merkmale in Romanen auch ohne sie erkennen. Aber woran? Und wie zuverlässig ist das?

SPIEGEL-Bericht: Bundesregierung lässt frühkindliche Leseförderung auslaufen

Der SPIEGEL hat darüber zuerst berichtet und der ZEIT gegenüber hat es das Familienministerium bestätigt: Das Projekt »Lesestart 1-2-3«, das Kinder früh an Bücher und ans (Vor-)Lesen heranführen soll, wird künftig nicht mehr fortgeführt.

Kaufen KI-Unternehmen deutsche Antiquariate leer?

So richtig begann es Ende April 2026. Bei deutschen Antiquariaten gingen Bestellungen eines kanadischen Unternehmens ein. Scheinbar wahllos wurden gebrauchte Bücher gekauft, zum Teil pro Händler bis zu 1.000 Exemplare. Wer oder was steckt dahinter? Werden die Bücher zerstört, um die KI zu füttern?

Ingeborg-Bachmann-Film – Zum Kinostart verlosen wir Kinotickets und Bücher

Am 25. Juni 2026, zum 100. Geburtstag der Autorin, kommt INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR in die Kinos. Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich der Dichterin in einer poetischen Spurensuche. Wir verlosen zweimal ein Gewinnpaket mit zwei Kinotickets, dem Filmplakat sowie einmal dem Roman »Malina« und einmal der Bachmann-Biografie von Andrea Stoll.

Sehen auf allen Ebenen: »Mit anderen Augen« von Jane Tara

In Jane Taras »Mit anderen Augen« wird das Sehen zum Leitmotiv eines originellen Romans: Eine Frau beginnt zu verschwinden und macht sich auf die Suche nach ihrer Sichtbarkeit. Der Autorin gelingt die Umsetzung der Idee in ein locker zu lesendes und gleichzeitig tiefgründiges Buch.

Zufällige Beiträge aus dem Archiv (1996-2022)

»Töchter« von Lucy Fricke – Mit dem Vater zum Sterben

Auch der Roman »Töchter« von Lucy Fricke zählt zu den drei nominierten Romanen für den Bayerischen Buchpreis 2018, dessen Sieger am 6. November zwischen den drei Jury-Mitgliedern live vor Publikum ausdiskutiert wird. Hat der Roman das Zeug zum Gewinner-Buch?

Cornelia Travnicek: »In diesen Zeiten sollten wir über Bücher sprechen«

»Wir müssen den Künstern die Aufmerksamkeit, die ihnen jetzt durch die Absage von Lesungen entgeht, ein bisschen zurückgeben, indem wir über ihre Bücher sprechen«, empfiehlt die österreichische Autorin Cornelia Travnicek. Im Podcast des literaturcafe.de erzählt sie, warum sie trotz Absage der Buchmesse letzte Woche in Leipzig war und mit Wolfgang Tischer spricht sie über ihre neues bewegendes und poetisches Buch »Feenstaub«.

Für eine bessere Welt: ChatGPT-Macher kündigen Media Manager für Urheber und Verlage an

In einem Blog-Beitrag kündigt die Firma OpenAI einen nicht näher spezifizierten »Media Manager« für Urheber und Verlage an, mit dem diese die Nutzung ihrer Inhalte durch die KI steuern können sollen. Der Beitrag trieft vor »Menschlichkeit« und »Respekt«, die Absicht scheint klar.