Christine Westermann über das Lesen, das Bücherempfehlen und das Literarische Quartett

Christine Westermann ist für eine Lesung nach Oberdorf gekommen. Ich treffe sie nach der Veranstaltung, um mit ihr für den Podcast des literaturcafe.de über das Lesen, das Podcasten und das Bücherempfehlen zu sprechen. Und würde sie jetzt, wo es im Literarischen Quartett einen runden Tisch gibt, noch einmal dorthin zurückkehren wollen?

Schreibzeug-Podcast: Der Algorithmus frisst seine Autoren – oder wie man im Social-Media-Dschungel überlebt

Wer heute Bücher schreibt, sollte auch via Social Media die Werbetrommel rühren – so weit, so bekannt. Doch wo erreicht man die eigene Zielgruppe im Jahr 2026 überhaupt noch? Und wie schützt man den eigenen Feed vor dem grassierenden »KI-Schleim«? Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer haben sich in der aktuellen Folge ihres »Schreibzeug«-Podcasts durch den aktuellen Plattform-Dschungel geschlagen.

Das Unspektakuläre als große Literatur: »Erzähl mir alles« von Elizabeth Strout

In »Erzähl mir alles« verbindet Elizabeth Strout vertraute Figuren, alte Geschichten und neue Brüche zu einem eindrucksvollen Roman über das Menschsein. Selbst ein möglicher Kriminalfall bleibt bei ihr vor allem eines: eine Erkundung menschlicher Beziehungen.

Bachmannpreis 2026: Hier sind die 14 Lesenden und alles, was Sie über den Literaturwettbewerb wissen müssen

50 Jahre Bachmannpreis und der 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann im Juni: Auf einer Pressekonferenzenz hat der ORF die 14 Lesenden bekannt gegeben, die 2026 um den auf 30.000 Euro Preisgeld erhöhten Ingeborg-Bachmann-Preises lesen werden. Wir haben alles an Namen und Daten zusammengestellt, was Sie über die Teilnehmenden und den Bewerb 2026 wissen müssen.

Norbert Gstrein erhält den mit 50.000 Euro dotierten Siegfried Lenz Preis 2026

Der Autor Norbert Gstrein erhält den mit 50.000 Euro dotierten Siegfried Lenz Preis 2026 für seinen Roman »Im ersten Licht«. Gstrein war mit diesem Werk bereits für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Im Podcast des literaturcafe.de ist ein Gespräch mit Norbert Gstrein über seinen Roman zu hören.

Laut SZ: 65.000 Euro für eine Leserunde im Buchclub von Thalia und FAZ

Jedes Mal, wenn ich die Werbung für den digitalen Buchclub von Thalia und FAZ sehe, frage ich mich, was wohl die Verlage zahlen müssen, damit eines ihrer Bücher dort besprochen wird. Die Süddeutsche Zeitung hat es mir nun verraten, und ich musste schlucken. Gleichzeitig stellt die SZ die Frage, ob man sich für dieses Geld eine Besprechung in der FAZ mit einkauft.

Bücher nach Bachmann: Nefeli Kavouras – Gelb, auch ein schöner Gedanke

Vor dem Bachmannpreis-Doppeljubiläum 2026 schauen wir uns aktuelle Bücher von Menschen an, die dort gelesen und vielleicht sogar einen Preis gewonnen haben. Diesmal: »Gelb, auch ein schöner Gedanke« von Nefeli Kavouras. Ein Roman, der buchstäblich einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt.

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Muttertag und Bücher mit Müttern: Was ist »das Gröbste«?

Es wimmelt nur so von Müttern bei den Neuerscheinungen. Isa Tschierschke stellt fest, dass viele der Romane Mutter-Tochter Geschichten sind. Zu Recht! Ist dies doch die Achse, um die sich das Familienleben wirklich dreht, unverrückbar und zugleich ständig in Frage gestellt.

Literarischer Mai: Denis Scheck und Wolfgang Tischer diskutieren in Eislingen

Wie liest man heute – und wozu eigentlich noch? Beim 6. Literarischen Mai in Eislingen an der Fils diskutieren am 11. Mai 2026 der Literaturkritiker Denis Scheck, Osiander-Geschäftsführer Heinrich Riethmüller,  die Autorinnen Rachel Mavie und Doris Vogel, Bibliotheksleiterin Heike Schepp aus Ostfildern und der Literatur- und KI-Experte Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de über die Zukunft des Lesens.

Zufällige Beiträge aus dem Archiv (1996-2022)

Im Haarstudio der Elben: Amazons »Herr der Ringe«-Serie

Die ersten beiden Folgen der Serie »Die Ringe der Macht« sind online. 250 Millionen Dollar hat Amazon allein für die Rechte an Tolkiens Stoff ausgegeben. Das Ergebnis sieht man mit Staunen und offenem Mund: Alles wirkt, als wäre es von einer künstlichen Intelligenz erschaffen.

Studie des Börsenvereins: KI in den Verlagen angekommen und angenommen

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat eine neue Studie zur KI-Nutzung in Verlagen veröffentlicht. Vor einem Jahr hielten nur 9 Prozent der Befragten das Thema für relevant – jetzt sind es 31 Prozent. Fachkräfte einstellen will aber kaum jemand. Die Autorenperspektive bleibt naturgemäß außen vor.

Rettet den Gedankenstrich vor der KI – Plädoyer für ein in Verruf geratenes Satzzeichen

»Verzichten Sie auf Gedankenstriche – sie sind ein Zeichen, dass der Text von der KI geschrieben wurde!« Diese Warnung geistert seit Monaten durch soziale Medien, Schreibforen und LinkedIn-Posts. Autoren entfernen mittlerweile ängstlich jeden Strich aus ihren Manuskripten, um nicht unter KI-Verdacht zu geraten. Doch Strich gehört in gute Texte! Ein anderes Zeichen ist weitaus verdächtiger.