Schreiben über Trauer: Barbara Pachl-Eberhart über »Vier minus drei«

Sollte man sich einen Spielfilm über den tragischen Unfalltod eines Vaters und seiner zwei Kinder im Kino ansehen? Einen Film, der das Leid der Mutter zeigt und wie sie das alles zu verarbeiten versucht? Ja, sagt die Autorin Barbara Pachl-Eberhart, auf deren wahrer Lebensgeschichte der Film »Vier minus drei« beruht. Ein Gespräch über den Film und das Schreiben über Trauer und Tod.

Wolfgang Tischer im MDR über den Streit Heidenreich gegen Scheck: »Es ist Teil der Show«

Der MDR hat Wolfgang Tischer, den Herausgeber des literaturcafe.de gebeten, den »Streit« zwischen Elke Heidenreich, Ildikó von Kürthy und Denis Scheck zusammenzufassen. Sein Urteil ist ernüchternd. Die Auseinandersetzung sei letztendlich Teil der Literaturshow, die allen Seiten nützt und Aufmerksamkeit verschafft.

»Ich erzähle von meinen Beinen« – Ein Gespräch mit Cornelia Travnicek

Eine Frau bleibt mitten auf der Straße stehen – weil sie an so vieles denken muss und daher vergessen hat weiterzugehen. Cornelia Travnicek hat über Mental Load und ADHS einen Roman geschrieben: »Ich erzähle von meinen Beinen«, erschienen im Pikus Verlag. Wolfgang Tischer hat sich mit Cornelia Travnicek über ihr neues Buch unterhalten.

»Vier minus drei« im Kino – Wir verlosen Tickets und das Buch von Barbara Pachl-Eberhart

Ab dem 16. April 2026 kommt »Vier minus drei« in die Kinos. Die Verfilmung des autobiografischen Bestsellers von Barbara Pachl-Eberhart erzählt von Verlust, Trauer – und vom Mut, dem Leben neu zu begegnen. Wir verlosen dreimal je zwei Kinotickets und das Buch »Vier minus drei« von Barbara Pachl-Eberhart.

Elke Heidenreich und Ildikó von Kürthy rechnen mit Denis Scheck ab

Ildikó von Kürthy kann Denis Scheck nicht mehr leiden, und auch Elke Heidenreich hat genug vom Stil des Literaturkritikers. In der ZEIT antwortet Heidenreich auf Denis Schecks Dauerfeuer gegen Bücher von Autorinnen – und stellt die Frage: Ist das noch Literaturkritik oder bereits gebührenfinanzierte Misogynie?

Andere Entscheidungen, andere Leben: »Die Namen« von Florence Knapp und vier weitere Romane über das, was hätte sein können

Was wäre, wenn Sie in ihrem Leben andere Entscheidung getroffen hätte? Wäre ihr Leben mit einem anderen Vornamen anders verlaufen? Was im wahren Leben Spekulation bleibt, lässt sich in Romanen durchspielen. Zum Bestseller »Die Namen« stellt Juliane Hartmann weitere »Was-wäre-wenn-Romane« vor.

Siri Hustvedt: »Ghost Stories« und »Dance around the self« in der Doppelkritik

Siri Hustvedt und Paul Auster waren 43 Jahre verheiratet. Auster starb am 30. April 2024. Die Trauer um ihren »Lebensmensch« hat Hustvedt im Buch »Ghost Stories« verarbeitet. Nahezu zeitgleich kommt im Frühjahr 2026 der Dokumentarfilm »Dance around the self« über Siri Hustvedt in die Kinos. Ein Blick auf beide Werke.

Kleines Quiz: Welche Romanfigur bin ich?

Eine Romanfigur trifft vier Aussagen über sich selbst. Wer spricht da? Da das Quiz bei unserem Live-Podcast sehr gut ankam und wir mehr Figuren vorbereitet hatten als notwenig waren, darf man hier mitraten. Welche Romanfigur bin ich?

Kokosnuss klagt gegen ChatGPT und Bertelsmann nutzt die KI

ChatGPT liefert auf einfache Anfragen ganze Passagen aus Kinderbüchern und erfindet dazu gleich Cover und Klappentexte im Stil der echten Bücher. Eine klare Urheberrechtsverletzung? Penguin Random House klagt gegen Open AI. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nennt das einen überfälligen Schritt. Doch die Sache ist paradox.

Schreiben mit Sebastian Fitzek: Annika Strauss über den Horror-Thriller REM

»REM« ist Sebastian Fitzeks erster Ausflug ins Horror-Genre. Geschrieben hat er das Buch gemeinsam mit der Autorin und Schauspielerin Annika Strauss. Wie sah die Zusammenarbeit konkret aus? Wie kam es zu der ungewöhnlichen Kooperation? Und warum kennt Annika Strauss beim Thema Horror keine Grenzen? Wolfgang Tischer hat sich im Podcast des literaturcafe.de ausführlich mit Annika Strauss über »REM« unterhalten.

Zufällige Beiträge aus dem Archiv (1996-2022)

Literaturnobelpreis 2025 geht an László Krasznahorkai

Der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai erhält 2025 den Literaturnobelpreis. Die Schwedische Akademie wählte einen, der auch in den Wettbüros hoch gehandelt wurde, der aber den wenigsten bekannt sein dürfte. Die Begründung der Schweden ist knapp und mehrdeutig.

Rechtschreibrat streicht Exposee und lehnt Gendern weiterhin ab

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat das »Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung« überarbeitet. Unter anderem wurden eingedeutschte Begriffe entfernt, die sich nicht durchgesetzt haben. Geschlechtsneutrale Schreibweisen mit sogenannten Wortbinnenzeichen werden nicht empfohlen, aber »weiter beobachtet«. Das Regelwerk ist für Schule und Verwaltung verbindlich.

Bachmannpreis-Podcast 2025: Bachmann-Haus und Hausaufgaben am zweiten Lesetag

Bozena Badura und Wolfgang Tischer analysieren im Garten des Ingeborg-Bachmann-Hauses den zweiten Lesetag beim Bachmannpreis 2025. Warum kennt die Jury Horváth und Kafka, aber nicht Jule Lobo und Sophie Passmann? Außerdem: Ein Gespräch mit Heinz Bachmann (86) und Isolde Moser (97) über ihre Schwester Ingeborg.